Festigkeitsklassen / Sortierklassen

Die statische Tragfähigkeit von Holz ist in ausserordentlichem Mass von seiner Qualität abhängig. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen wird die Qualität von Holz in verschiedene Festigkeitsklassen unterteilt. Um gewisse statische Sicherheit zu gewährleisten wird Bauholz entweder händisch oder maschinell sortiert.

Alte Sortierklassenbezeichnungen waren S7, S10 usw. bzw. MS10, MS13 usw. S stand für Sortierklasse, MS für Maschinensortierung. Laumholz wurd emit den Klassennamen LS bezeichnet, Brettschichtholz (Leimbinder) mit BS. Heute sind diese Bezeichnungen bereits eher unüblich, sie werden aber im Auswahlmenü angegeben.

Die modernen Festigkeitsklassen werden mit C für Nadelholz, D für Laubholz und GL für Leimbinder bezeichnet. Je höher die dahinter stehende Zahl, desto besser das Holz. Laubholz ist besser als Nadelholz.

Wo erfährt man die Festigkeitsklasse

Prinzipiell vom Verkäufer des Holzes. Sollte das nicht möglich sein, so kann man für schönes Nadelholz die Klasse C24 ansetzen. Sollte man nicht sicher sein, besser C16 annehmen. Für Leimbinder sollte man zur Sicherheit GL24 annehmen, sofern man keine bessere Bezeichnung vom Händler genannt bekommt. Ob Brettschichtholz hinten ein c oder h in der Bezeichnung trägt ist für die hier angebotenen Berechnungen nicht relevant.

Auch im Netz gibt es hervorragende Info zu dem Thema z.B. auf Holzfragen.de